Ansichten über Demokratie
- am Juni 25, 2011
- von chrugail
- in Demokratie
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Angeregt von einem Plakat, dass mir in den letzten Tagen x-fach in Winterthur begegnet ist, mache ich mir Gedanken über die Demokratie und wie sie heutzutage gelebt wird..
Dieses Plakat ist für mich ein Ärgernis. Dies alleine deswegen, weil es mir aus meinem kurzen Arbeitsweg mehr als 10mal begegnet. Und ich bin anscheinend noch aus einer Zeit, wo Qualität wichtiger als Quantität war..
Aber erst der Inhalt:
Wir fordern daher das Hotel Zentrum Töss auf, den Antifeministen unverzüglich das
Gastrecht zu entziehen. Die IGAF hat in Winterthur nichts verloren.
Man kann von der IGAF halten, was auch immer man will; aber wer behauptet, dass diese sonderbare, aber legale Gruppierung an einem Ort nichts verloren hat, diskriminiert die Gruppe. Und wenn die Gruppe diskriminiert wird, wird dies zu Ihrem “Erfolg” beitragen – denn es zeigt den Mitgliedern, dass Sie recht haben mit Ihrer Meinung.
Meiner Meinung nach ist das einzige Mittel für ein friedliches Zusammenleben sehr gut in diesem Zitat beschrieben
Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.
(es wird zwar Voltaire zugeschrieben, stammt gemäss Wikiquote aber von Evelyn Beatrice Hall (Pseudonym Stephen G. Tallentyre) aus dem Buch “The Friends of Voltaire”)
Es gibt nur zwei Wege – die Sorgen aller Bürger ernst nehmen und zusammen eine Lösung finden, mit der alle Leben können, auch wenn Sie nicht mit allem Punkten glücklich sind – oder man findet heraus, wer der Stärkste ist und überlässt dem das Feld.. – was für mich aber sehr nach einer Diktatur klingt..
Aber ich bin ja auch einer derer, die froh und dankbar sind, dass Sie in der Schweiz leben dürfen.. – also zählt wohl meine Meinung nicht?
Geotagging – Weshalb?
- am Juni 10, 2009
- von chrugail
- in Fotographie, Geotag
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Nachdem ich in meinem ersten Artikel erklärt habe, was Geotagging ist, gehts im zweiten Teil um das Weshalb.
Was bringt es, die Fotos zu taggen?
Für mich gibt es drei Gründe:
- Informieren
- Präsentieren
- Organisieren
Informieren
Bei der Planung von Ausflügen, spielen Fotos mit Geotags für mich inzwischen eine nicht unbedeutende Rolle. Wenn ich mir nicht sicher bin, ob sich ein Besuch lohnt, betrachte ich mir die Fotos auf flickr oder locr, statt mir irgend einen Reiseführer (das Buch, nicht einen Menschen) zu kaufen. So gewinne ich schnell einen Eindruck, was andern an diesem Ort aufgefallen ist, und kann entscheiden, ob sich ein Besuch für mich lohnt.
Es funktioniert auch in die andere Richtung. Lade ich jemanden zu mir ein, der den Weg zu mir nicht kennt, kann ich Ihm die Strecke auf Google Maps markieren, und von den wichtigen Kreuzungen Fotos dazu stellen, damit er weiss, wie er mich findet.
Präsentieren
Stell dir vor, du hast einen Ausflug gemacht, oder warst in den Ferien. Zweieinhalb Jahre später schwärmst du deiner Freundin davon vor. Die Reaktion ist klar: “Zeig mal die Fotos”.
Statt dem nervösen Geklicke durch die Zeitleiste deines Fotoverwaltungstool klickst du auf die Kartenansicht, suchst dein Ferienort und hast innerhalb weniger Sekunden alle dort geschossenen Bilder zusammen.
Organisieren
Gelegentlich besucht man seine Familienangehörigen. Wenn man eine etwas bessere Fotokamera hat und auch damit umgehen kann, heisst es bald einmal: “Kannst du noch ein paar Fotos von unser Kindern machen?” Die wachsen ja auch so schnell
.
Irgendwann möchte man Ihnen die Fotos Ihrer Kinder überreichen, als Geburtstagsgeschenk oder ähnlich. Auch hier sind Geotags eine grosse Hilfe.
Und warum machst du Geotags?
Geotagging – Was ist das?
- am Juni 8, 2009
- von chrugail
- in Fotographie, Geotag
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Geotagging ist englisch. Wenn man den Wortstamm anschaut, findet man zwei Teile:
- Geo = geographical identification
- tagging = add a keyword assigned to a piece of information
Geotagging beschreibt das Hinzufügens von geograpischen Informationen.
Am häufigsten werden diese Informationen zu Fotos hinzugefügt, die Technik kann aber auch für Websiten, Twitter-Messages und viele andere Informationen verwendet werden.
Der berühmteste Anwendungsfall von Geotagging ist Google Street View.
Flickr benutzt Geotagging um Fotos auf der Map darzustellen.
Aber auch bei Twitter kann die Localation für jeden Post gesetzt werden, was einem Geotagging light entspricht.
Wie funktioniert Geotagging?
Wir schauen den klassischen, automatischen Fall für ein Foto an. In einer Geotagging-fähigen Kamera steckt ein GPS-Chip, der seine Position anhand der Satelliten bestimmt. Diese Position schreibt die Kamera bei jedem Foto in die EXIF-Tags. Da erst wenige Kameras den passenden GPS-Chip eingebaut haben, und dies auch sehr häufig Mobiltelefone sind (z.B. das iPhone, Das C702i von Sony Ericsson oder das Nokia N85) ist diese Methode für viele semiprofessionelle Kameras keine Option. Um Fotos von diesen Kameras mit Geotags zu versehen, gibt es Software, mit der man den Geotag eines Fotos in andere Fotos kopieren kann oder die Daten eines Geo-Loggers mit den Bildern der Kamera verheiratet. Ich verwende auf dem Mac Geotagalog und HoudahGeo, es gibt aber auch Software wie GPicSync, die unter Linux, OS X und Windows lauffähig ist. Bisher verwende ich keinen richtigen Geo-Logger wie z.B. den Columbus V900, sondern begnüge mich mit meinem iPhone mit einer App names Trails.
Tagst du deine Fotos? Mit welchem Equipment? Oder wenn nein, warum nicht?
Jenseits von Google – Google Squared
- am Juni 6, 2009
- von chrugail
- in Internet, Suchmaschinen
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So ganz stimmt der Titel zwar nicht, aber egal..
Auch Google bleibt nicht stehen – Das neueste Produkt in Ihrem Labor heisst Squared. Mir scheint es, dass Squared von WolframAlpha inspiriert ist. Fakten zu dem eingegebenen Suchbegriff werden in einer Tabelle präsentiert; im Gegensatz zur Alpha sind die Quellen der Informationen ersichtlich. Anders als WolframAlpha benutzt Squared keine von Hand gepflegte Datenbank, sondern basiert auf der gleichen Datenbank wie Googles Websuche. Dies führt mitunter noch zu sehr intressanten Ergebnissen – Wusstest du, dass in die Schweiz ein englischsprachiges Land ist?

Mir gefällt die Darstellung in einer Tabelle – allerdings muss das Ergebnis doch deutlich verlässlicher werden, bevor Google Squared aus dem Labor entlassen kann.
Jenseits von Google – eTools
- am Mai 28, 2009
- von chrugail
- in Internet, Suchmaschinen
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Informationen werden nicht mehr gesucht, sondern gegooglet. Google ist unbestritten Marktführer – und doch gibt es andere Suchmaschinen mit intressanten Ansätzen.
Heute möchte ich euch eTools vorstellen. eTools ist eine sogenannte Metasuchmaschine; das bedeutet, dass eTools keinen eigenen Datenbestand pflegt, sondern stattdessen die Resultate anderer Suchmaschinen sammelt, bewertet und ausgibt. eTools verwendet derzeit die Resultate von 14 Datenbanken.
Dies sind:
- ask
- altavista
- bluewin
- cuil
- entireweb
- exalead
- live
- moose
- scholar
- search
- webofant
- wikipedia
- yahoo
Neben den grossen Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Live werden auch kleinere, spezialisierte Dienste berücksichtigt. Dadurch kann eTools Suchergebnisse präsentieren, welche bei klassischen Suchmaschinen in der Breite nur schwer möglich sind.

Zusammen mit den vielfälltigen Einstellungsmöglichkeiten (So kann die Wertung der einzelnen Suchmaschinen selbst angepasst werden) hätte eTools durchaus Chancen, für viele Internetbenutzer zur bevorzugten Suchmaschine zu gehören.
Dass dies nicht der Fall ist, liegt meiner Meinung nach aber nicht nur an der Marktmacht von Google, sondern ist teilweise selbstverschuldet. Das Design von eTools ist im Web 1.0 steckengeblieben und das Werbebanner im Kopf der Seite wird sicherlich Geld bringen, wirkt im Vergleich zur Startseite von Google und Co sehr aufdringlich.
Code-Schnipsel VI
- am Mai 27, 2009
- von chrugail
- in Code, Programmieren
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In welcher Sprache wurde dieses Hallo Welt verfasst?
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 | # Kompilieren mit "as -o hallo.o hallo.s; ld -o hallo hallo.o" .section .data s: .ascii "Hallo Welt!\n" .section .text .globl _start _start: movl $4,%eax # Syscall-ID 4 (= __NR_write) movl $1,%ebx # Ausgabe-Filedeskriptor STDOUT (= 1) movl $s,%ecx # Adresse des ersten Zeichens der Zeichenkette movl $12,%edx # Länge der Zeichenkette (12 Zeichen) int $0x80 # Softwareinterrupt 0x80 um Syscall (write(1,s,12))auszuführen movl $1,%eax # Syscall-ID 1 (= __NR_exit) movl $0,%ebx # Rückgabewert 0 (= alles ok) int $0x80 # Softwareinterrupt 0x80 um Syscall (exit(0)) auszuführen |
Jenseits von Google – mageleo
- am Mai 26, 2009
- von chrugail
- in Internet, Suchmaschinen
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Informationen werden nicht mehr gesucht, sondern gegooglet. Google ist unbestritten Marktführer – und doch gibt es andere Suchmaschinen mit intressanten Ansätzen.
Heute möchte ich euch mageleo vorstellen.
mageleo basiert wie hulbee auf BOSS (Build your Own Search Service) von Yahoo!.
Die Suchergebnisse sind dadurch identisch mit denen von Yahoo! Search. Einzigartig wird mageleo dadurch, dass links neben den Suchergebnissen ein Register erscheint, dass hilft, die Suche einzugrenzen. Zusätzlich ist zu jedem Suchresultat ein Vorschaubild vorhanden, dass sich vergrössert, sobald man mit der Maus drüberfährt. Als negativ empfand ich es, dass die Suche nicht als GET-Parameter an die URL angehängt werden, wodurch keine Möglichkeit besteht, den Link für eine weitere Verwendung zu kopieren.
Code-Schnipsel V
- am Mai 25, 2009
- von chrugail
- in Code, Programmieren
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In welcher Sprache ist dieses Hello World geschrieben?
1 | echo Hallo Welt! |
Zensur – test and fail
- am Mai 24, 2009
- von chrugail
- in Internet
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Das schlimme an der Zensur ist für mich, dass ich nicht weiss, wovor man mich beschützen will. Als mündige Person will ich selber entscheiden, was mir gut tut, und was nicht. Darum war nach dem Artikel auch nicht Schluss für mich. Ich habe mir den Beitrag von apophis angesehen, und wilkürlich eine Seite aus seiner Liste ausgewählt. Dies mit einem Gefühl des Ekels, da ich ja gemäss Kobik davon ausgehen musste, dass sich hinter dieser Adresse Kinderpornographie verbirgt. Wie die Cablecom von apophis blockt auch die Ticinocom bei mir die Seite:

Ich habe die Seite, die ich für den Test verwendet habe, mit einem unzensurierten DNS-Server besucht:
Danke, lieber Staat, dass du mich davon beschützen willst! Es sieht ganz so aus, als ob unsere Zensurliste mit grösster Sorgfalt gepflegt wird.
Damit haben wir eine Seite, mit der man testen kann, ob der DNS-Server des eigenen Providers zensuriert wird, ohne zu riskieren, dass man sich eklige Bilder ansehen muss.
Damit nicht nur wir etwas vom Test haben, sondern er international durchgeführt werden kann, empfehle ich herdict.org, eine Seite mit der Jonathan Zittrain, einem Professor in Harvard, aufzeigen will, welche Seiten in welchen Ländern geblockt werden. Ich habe dort die geparkte Domain bad-top.com angemeldet und mein Ergebnis eingetragen – es wäre schön, wenn ihr auch mitmacht.
Jenseits von Google – hulbee
- am Mai 24, 2009
- von chrugail
- in Internet, Suchmaschinen
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Informationen werden nicht mehr gesucht, sondern gegooglet. Google ist unbestritten Marktführer – und doch gibt es andere Suchmaschinen mit intressanten Ansätzen.
Heute möchte ich euch hulbee vorstellen.
hulbee basiert auf BOSS (Build your Own Search Service) von Yahoo!.
Die Suchergebnisse sind somit identisch mit denen von Yahoo! Search. Einzigartig wird hulbee dadurch, dass links neben den Suchergebnissen eine Tagcloud eingeblendet wird, in welcher Begriffe, die mit der Suche in Zusammenhang stehen, ersichtlich sind. Fährt man mit der Maus über ein Tag, wird der Begriff in den Suchresultaten markiert. Bringt die erste Suche nicht die erwünschten Resultate, kann man den Suchbereich durch einen Klick auf einen Tag weiter eingrenzen. Auch das Design von hulbee ist sehr ansprechend – aber ob das zusammen mit der Tagcloud reicht, um Erfolg zu haben?

